Mitten in unserem Schrebergarten steht ein wunderschöner, ziemlich großer Apfelbaum. Er hängt so über und über voll, dass wir schon seit Wochen überlegen, was wir mit den ganzen Äpfeln bloß anfangen sollen. Auf den Stamm sind drei verschiedene Apfelsorten mit unterschiedlichen Reifezeiten aufgepfropft. Die eine ist seit einiger Zeit reif und schmeckt grandios, aber so viele Apfelkuchen kann man gar nicht backen und auch in Form von Apfelmuss würde alleine diese Sorte mehrere Badewannen füllen ;-) Die anderen beiden Sorten werden auch langsam reif und die Äste biegen sich stark unter der schweren Last.
Am Wochenende haben wir etwa die Hälfte der Äpfel geerntet und dank unseres ausdauernden Helfers, kam der Birnbaum auch gleich dran. Mit 150 Kilogramm Obst im Auto sind wir zur mobilen Saftpresse gefahren und Stunden später mit 90 Litern Saft im Gepäck wieder zurück. Trinken konnte man den leider erst mal nicht. Das Zeug wird stark erhitzt (pasteurisiert) und bleibt selbst im Kühlschrank noch stundenlang heiß. Dafür ist der Saft dann auch 2 Jahre lang haltbar und selbst geöffnet, dank Zapfsystem, noch einen Monat frisch.
Am späten Abend gab es dann endlich ein Gläschen vom eigenen Saft. Reichlich Eiswürfel im Glas brachten die gewünschte Trinktemperatur und ein gewisses Aperitifgefühl. Die Kombi von Äpfeln und Birnen hat sich definitiv bewährt. Beide Aromen stehen dezent nebeneinander und ergänzen sich perfekt. Ein echter Volltreffer!
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| Obst einfüllen |
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| nachschieben |
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| auf dem Weg in den Schnitzler |
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| frisch zerkleinert |
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| portionsweise in Presstücher gefüllt |
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| mit ordentlich Druck |
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| fließt üppig Saft |
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| der nach dem pasteurisieren |
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| in Plastikbeutel gefüllt wird |
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| der Trester landet auf dem Kompost |
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| der Saft im praktischen 5 Liter Kubi |
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| im Auto |














Das ist ja eine tolle Sache! Habe ich hier noch nicht entdeckt, macht die Sache aber definitiv einfacher, vor allem, wenn man wie ich ein absoluter Back- und Einmach-Muffel ist!
AntwortenLöschenSchade, dass es sowas bei uns in der Gegend nicht gibt. Was kostet denn der Spaß pro 5 Liter?
AntwortenLöschenLieber Chaosgarten,
AntwortenLöschenfür knapp 5 € für 5 Liter bist du dabei. Der NABU hat in vielen Gegenden Deutschlands mobile Saftpressen im Einsatz. Frag doch dort mal nach.
Liebe Grüße vom
kleinen horrorgarten
Liebe Rosalie+Gesine,
AntwortenLöschenbestimmt gibt's das im Berliner Raum auch. Der NABU betreibt mobile Saftpressen und auch der VERN (www.vern.de) könnte entsprechende Adressen kennen.
Liebe Grüße vom
kleinen horrorgarten